| Info | sublim Pressestimmen „Eigentlich sind es Orte, an denen man achtlos vorbeigeht oder -fährt. Parkdecks, Hinterhöfe, Industriehallen. Aber Carsten Klein, der sich auf Otto Steinert bezieht, hat ihnen in seinen Fotografien eine eigene, manchmal seltsame, manchmal Aura verliehen. Er hat sie - in Anlehnung an den Philosophen Kant - zu „erhabenen Orten“ gemacht. Das klingt abgehoben, ist es aber letztlich nicht. Der Mann reflektiert einfach, was er tut - und die Ergebnisse sind verblüffend. aber auch das ist Methode. Vertrautes erscheint auf einmal in einem anderen Licht. „... Das Verborgene sichtbar machen und das Banale in Sublimes zu verwandeln - darum geht es Klein. Es gelingen ihm magische Bilder, die die Architektur betonen, hervorheben, mit Farben verstärken und in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Bilder, die eine Mischung aus Realität und Irrealität sind, die an der Schnittstelle zwischen Wirklichkeitswahrnehmung und Einbildung liegen. Bilder, in denen durch die Verfremdung eine irritierende Stimmung mitschwingt. Bilder, die menschenleer sind und dennoch oder gerade deswegen eine starke Energie innehaben. Es ist eine sensible Sprache, die Klein spricht. ...“ /Designers Digest - the Artwork Magazin, Britta Rohlfing/ „Durch raffinierte Lichtdramaturgie verwandelt Carsten Klein farblose Industriearchitekturen in majestätische Palais und Kathedralen.“ /General-Anzeiger, Christina zu Mecklenburg/ „...fotografisch anspruchsvolle „Lichtmalereien“ des Esseners Carsten Klein.“ /MZ - Mitteldeutsche Zeitung, Dr. Günter Kowa, Kunst- und Architekturkritiker/
Die Arbeit „sublim“ wurde mit dem 2. Kunstpreis der Großen Kunstausstellung 2003, Villa Kobe, Halle/Saale ausgezeichnet. Bilder der Serie befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland, u.a. Landesvertretung NRW beim Bund in Berlin und Herbert Knebel alias Uwe Lyco.
|
sublim – Nachtaufnahmen im Ruhrgebiet, Verschiebung der Wahrnehmung durch die Dunkelheit und das künstliche Licht Fotografie in ihrem wahren Sinn verstehen als Lichtmalerei. Die Nacht im Ruhrgebiet läßt unsere vertraute Umgebung im wahrsten Sinne des Wortes in einem anderen Licht erscheinen. Meine Intention jedoch emotional aus der Anschauung zu arbeiten ist die Sichtweise so zu modifizieren, dass eine Raumillusion entsteht. D.h. der Kontext unseres Wissens, durch das wir geprägt sind, muß soweit ausgeschaltet werden, daß neue Assoziationen möglich werden.
|